Die H60 startete an diesem Samstag zu einer Uhrzeit, die sonst nur Bäcker, Jogger und sehr motivierte Hundebesitzer kennen. Noch bevor der erste Kaffee wirken konnte, rollten die Herren bereits Richtung Unterhaching – dorthin, wo an diesem Tag bis zu 38 Grad angekündigt waren. Wer in der Woche zuvor über Hitze gestöhnt hatte, merkte spätestens jetzt: Das war nur die Vorspeise.
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Herren 60 entfesselt in der Glut von Unterhaching ihr volles Agressionspotential

Frühschicht-Tennis unter Extrembedingungen
Um Punkt 8:00 Uhr begann das Spektakel. Wohlbefinden geht schließlich vor – und wer bei 38 Grad spielt, sollte wenigstens vorher noch kurz kühl gewesen sein. Gastgeber waren die ambitionierten Aufstiegskandidaten aus der Nachbarschaft, die offenbar beschlossen hatten, den Gegner nicht nur sportlich, sondern auch meteorologisch zu besiegen.
Auf vier Plätzen gleichzeitig wurde Spitzentennis der unteren 60er-Klasse geboten – ein Format, das irgendwo zwischen sportlicher Eleganz und leichtem Überlebenskampf angesiedelt ist.
Heinz – der Mann, der Gegner schmort
Während andere Spieler bereits nach dem Einschlagen aussahen wie frisch aus der Sauna, begann Heinz erst richtig aufzudrehen. Zweieinhalb Stunden hielt er seinen Gegenspieler in der Unterhachinger Glut fest – ein Duell, das weniger an Tennis und mehr an Slow-Cooking erinnerte.
Am Ende servierte Heinz im Match-TieBreak den finalen Punkt und grillte seinen Gegner endgültig durch. Einziger Lichtblick des Tages: 1:5 aus Sicht der H60 – und dieser eine Punkt war definitiv „well done“
Der Rest? Sagen wir: solide Hitzeerfahrung
Die anderen Matches liefen… nun ja… weniger erfolgreich. Vielleicht lag es an der Sonne. Vielleicht am Gegner. Vielleicht daran, dass Schweiß irgendwann auch in die Augen läuft. Jedenfalls wanderte ein 1:5 in den Spielbericht – und das mit stoischer Gelassenheit.
#WeTennisTogether


Stefan Evers









